Yoga Sutra
Der Yogleitfaden des Patañjali;
übersetzt und kommentiert von Helmuth Maldoner

 

Leserzuschriften

 

Dieses äußerst liebevoll gestaltete, handliche Büchlein birgt für den Übenden - und vielleicht nicht nur für ihn - einen immensen Schatz. Die Yoga Sutras des Patanjali sind die Quintessenz des Yoga, die "Bibel" jedes ernsthaft Praktizierenden. Schon mehrfach sind die Sutren übersetzt worden, und dabei auch in's Deutsche, z.B. von Bettina Bäumer 2003 bei O.W. Barth. Das Neue und Besondere an Helmuth Maldoner's Übersetzung aber ist, dass er das Kunststück zu Wege gebracht hat, die prägnanten und extrem konzentrierten Sanskrit-Aphorismen in eine für uns verständliche und zugängliche, moderne deutsche Sprache zu übersetzen. Seine klar von der Übersetzung getrennten Anmerkungen sind durchweg gehaltvoll und erhellend und bieten viel Gedankenstoff für das Selbststudium des Lesers.

 

Eine Leserzuschrift bei Amazon

 

Die Yoga-Sutras des Patanjali sind unverzichtbar für jeden Yogaübenden. Diese Übersetzung von Helmuth Maldoner ist durch ihre kompakte und übersichtliche Darstellung eine wertvolle Hilfe auf dem Yogaweg. Es ist Maldoner gelungen, die Kraft und Tiefe der Sanskritworte nicht nur in ihrem Sinn, sondern auch in der für Sanskrit typischen Wirkung in unsere Sprache zu übertragen.

 

Noch eine Leserzuschrift bei Amazon

 

 

 

Rezensionen in deutschsprachigen Zeitschriften

 

 

Bereits mehrmals wurden im Yoga Journal Bedenken gegen die zuhauf aus dem Boden sprießenden qualitativ fragwürdigen jedoch populären "Übersetzungen" der Yoga-Sutra geäußert. Umso mehr freut es uns, dass die wohl beste deutschsprachige Ausgabe dieses Werks nach langer Zeit jetzt neu aufgelegt worden ist... Auch wenn man mit den angebotenen Kommentaren vielleicht nicht in allen Details übereinstimmt, so spürt man doch in jedem Moment mit wieviel Ehrfurcht und Verständnis sich der Übersetzer/Kommentator dem Text annähert, der eben nicht, wie uns so oft vorgemacht wird aus Kalendersprüchen und Weisheiten für den Alltag des Weltlings besteht, sondern ewig das geistige Gut derjenigen ist, die im Leben alles dem geistigen Streben unterstellen.

Reto H. Zbinden, Leiter des Schweizer Yogaverbandes

Yoga-Journal, Nr. 17 Sommer 2003
Zeitschrift des Schweizer Yogaverbandes

 

 

 

Schon lange habe ich mir eine Neuauflage dieser deutschen Übersetzung und Kommentierung der Yogasutras gewünscht, die 1987 in erster Auflage erschienen und in den letzten Jahren vergriffen war. Bekanntermaßen gehören Patañjalis knapp 200 Lehrverse zum Grundstock und Kern allen Yoga-Treibens. Nun, Übersetzungen und Kommentare der Yogasutras gibt es mittlerweile viele. Allerdings kann ich nur die wenigsten davon empfehlen. Entweder mangelt es den meisten "Übersetzungen" an sprachlicher Präzision, was (nicht nur) den Indologen in mir stört. Denn Patañjalis Sprache ist ein Musterbeispiel an Klarheit, Präzision und Prägnanz. Oder die - indologisch korrekten - Ausgabender S•tras machen deutlich, daß der oder die Übersetzer/in keinen eigenen Zugang zu den dort geschilderten Erfahrungen besitzt, was wiederum der Yogalehrer in mir bedauert; verbaut der fehlende Erfahrungshintergrund doch oft die adäquate Einschätzung einer Methode und ihrer Wirkungen.

Bei Helmuth Maldoner (Svami Ramananda) ist das erfreulicherweise anders. Als Schüler des angesehenen indischen Meisters Sri Svami Narayanananda verfügt er sowohl über die notwendige eigene Erfahrung mit dem Yoga als auch über einen kenntnisreichen Zugang zum Sanskrit. Seine deutsche Übersetzung trifft daher die Sprache und den Inhalt des Textes; sein knapper Kommentar erläutert und vertieft dort, wo es für das Verständnis hilfreich ist, schwadroniert aber nicht. Ein Beispiel mag dies erläutern. Maldonder merkt zu Yogasutra II, 46, dem "berühmten" Vers über das Thema "asana" an: Angesichts des hier Gesagten muß es verwundern, wenn die Mehrheit der Yogalehrer und Buchautoren behauptet, daß im achtstufigen Raja-Yoga des Sri Patañjali auch von Köperübungen ... des bei uns bekannten Hatha-Yoga die Rede ist. Der Übersetzer hält dies für ein großes Mißverständnis ... Sri Patañjali hat mit “asana“ im Satz 46 ausschließlich eine für die Meditation geeignete Sitzhaltung gemeint."(S.12) Das vom Raja-Verlag in Stuttgart liebevoll gestaltete Buch kann ich als Indologe und Yogalehrer nur wärmstens empfehlen.

Dr. Christian Fuchs, Leiter der Yoga-Akademie Bad Boll

Deutsches Yoga Forum 4/03
Zeitschrift des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland